Schon im letzten Artikel über den Werbeweg „Bekannte und Freunde“ bin ich kurz darauf eingegangen, dass diese nach dem Erstellen der Telefonliste kontaktiert werden müssen.
Mir ist es durchaus bewusst, dass nicht jeder gerne Freunde und Bekannte anspricht und mir ist auch bewusst, dass nicht jeder gerne telefoniert.
Das Telefonieren kann ich Ihnen nicht abnehmen. Ich kann Ihnen hier nur versichern, dass es auch Ihnen möglicherweise irgendwann sogar Spaß macht, nämlich dann wenn Sie es wirklich probieren und darüber Ihre ersten Termine bekommen haben.
Wer einen Horror vor dem Telefonhörer hat, findet hier auf meiner Seite aber noch genügend andere Vorschläge für die Kundenakquise.
Doch für all die, die den Werbeweg „Telefonmarketing“ für sich wählen, möchte ich hier näher darauf eingehen.
Ich selbst bevorzuge das Telefongespräch mit einem potenziellen Kunden. Der persönliche und direkte Kontakt bringt rasche und kostengünstige Ergebnisse. Wer also das Telefon nicht als seinen Feind betrachtet und dem nur ein kleines Werbebudget zur Verfügung steht, hat mit diesem Werbeweg eine der günstigsten wenn nicht die kostengünstigste Möglichkeit, Kunden zu finden.
Nicht von Neins abschrecken lassen
Verinnerlichen Sie sich Folgendes: Niemand will Sie persönlich beleidigen, wenn er Ihnen am Telefon eine Absage erteilt. Das hat nichts mit Ihrer Person zu tun. Auch ich bekomme trotz meiner Erfahrung heute noch „neins“.
Gehen Sie beim Telefonieren von folgenden Zahlen aus:
Um ein „ok“ zu bekommen, müssen Sie etwa 20 „Neins“ verkraften. Das bedeutet für Sie, Sie können die „neins“ eigentlich locker wegstecken, weil Sie wissen, dass demnächst auch das „ja“ kommt. Das ist so, glauben Sie mir.
Wenn Sie das locker nehmen, sind Sie am Telefon auch entspannter und lockerer.
• 20 Telefonate sind 1 Termin
• 10 Termine bedeuten etwa 5 bis 7 Abschlüsse.
Achtung, ein Fehler den viele Anfänger machen: es wird am Telefon zu viel geplaudert. Beginnen Sie auch nicht, Ihre Dienstleistung im Einzelnen zu beschreiben.
Bleiben Sie beim Thema und verfolgen Sie konsequent das Ziel, einen Termin zu erhalten. Länge des Telefonats: maximal 2 Minuten.
Ein „nein“ bedeutet übrigens nicht, dass dies für immer gilt. Es könnte auch sein, dass die Absage nur für diesen Moment zählt, weil der Zeitpunkt gerade ungünstig ist. Wenn Sie das merken, fragen Sie, wann es besser passt, oder ob Sie dem Angerufenen etwas schicken dürfen. Bekommen Sie hierzu ein „ja“, ist das goldwert, denn nun erhalten Sie ganz offiziell seine Mailadresse und können diesen Kontakt auch in Zukunft immer per Mail nachbewerben.
Das Nachfassen per Telefon oder Mail bringt mir persönlich immer wieder neue Termine.
Und wer wirklich gar nicht telefonieren möchte, könnte hierzu auch ein Callcenter beauftragen. Dazu erfahren Sie demnächst mehr.
Einen schönen Tag,
Uwe Glomb