Archive for April, 2012

Werbeweg Kleinanzeigen

Wie Sie sicher feststellen konnten, waren die meisten meiner bisher empfohlenen Werbewege beinahe kostenfrei. Nutzen Sie diese oder haben Sie sie bereits genutzt, sind zumindest erste Umsätze bereits geflossen.

Grundsätzlich sollten Sie immer einen Teil Ihres Gewinns wieder in weitere gewinnversprechende Werbewege investieren. Hierzu zählen z. B. Kleinanzeigen in den örtlichen Printmedien.

 Anomis-Zeichnung:Uwe Glomb in Fussgaengerzone, Passanten lesen Kleinanzeigen in der Zeitung

Eine Grundvoraussetzung für den Erfolg von Kleinanzeigen ist, dass man sie regelmäßig schaltet.

 Was bringen regelmäßige Kleinanzeigen?

• sie erhöhen Ihren Bekanntheitsgrad in der Region

• sie fördern den Wiedererkennungswert

• sie unterstützen parallel laufende andere Werbeaktivitäten

 

Was muss beim Schalten von Kleinanzeigen beachtet werden?

• nur regelmäßige Schaltungen bringen Erfolg

• die richtige Kategorie, zum Beispiel „Geschäftsverbindungen“

 

Sie kennen das sicher auch von sich selbst. Entdecken Sie in Ihrer Tageszeitung jede Woche die gleiche Anzeige, beginnt sich diese einzuprägen, zumindest unterbewusst. Eine nur einmalig geschaltete Anzeige bringt möglicherweise ein oder zwei Kunden, aber niemals dauerhaften Erfolg.

 

Meine Empfehlungen für Ihre Kleinanzeigenwerbung

1. Anzeigen als Fließtext setzen lassen. Hier ist es durch das Layout der Zeitung meist möglich die Schlagzeilen ohne Mehrpreis fett drucken zu lassen.

 2. Buchen Sie von vornherein einen längeren Zeitraum, dann erhalten Sie von den meisten Zeitungen einen Rabatt zwischen 15 und 25 Prozent. Diese Preisersparnis könnte eventuell genutzt werden, um werbewirksame Zusätze in Auftrag zu geben wie z.B. einen dicken oder farbigen Rand um die Anzeige herum.

 3. Eine Anzeige pro Woche hat mir persönlich die besten Erfolge gebracht. Meist schalte ich diese  samstags unter der Rubrik „Geschäftsverbindungen“, die es in jeder Zeitung gibt. Je nachdem, wie groß Sie Ihren Radius ausdehnen wollen, wählen Sie die entsprechende Zeitung. Dies kann die Tageszeitung sein, ein Wochenblatt oder eine kleinere Stadtteilzeitung.

 

Nachdem Ihre Anzeige zum ersten Mal erschienen ist, überprüfen Sie noch einmal die Optik, den Werbeplatz und die Rubrik. Schauen Sie, ob sich Ihre Anzeige gut finden lässt. Jetzt könnten Sie notfalls korrigieren.

 

Noch einmal:

dieser Werbeweg, funktioniert nur, wenn Sie ihn kontinuierlich gehen, alles andere ist rausgeschmissenes Geld. Mit der Kontinuität wirken Sie vertrauenswürdig, denn bei den Lesern und eventuellen Kunden signalisieren Sie dadurch: „das ist eine seriöse Firma, sonst würde sie nicht so häufig inserieren“.

Einen schönen und erfolgreichen Tag,

Uwe Glomb

Werbeweg – Direktkontakt

Der Werbeweg „Direktkontakt“ zählt meiner Meinung nach zu den einfachsten und effektivsten überhaupt. Auch hier muss man möglicherweise anfangs seinen inneren Schweinehund überwinden, aber ich garantiere Ihnen, dass es danach relativ einfach wird.

Alles, was Sie für diesen Werbeweg benötigen ist Ihre Zeit und einige Visitenkarten, die Sie als Internet-Dienstleister vermutlich schon drucken ließen.

Direktkontakt – Was ist das?

Nehmen Sie sich das nächstliegende Gewerbegebiet Ihres Wohnortes vor und gehen Sie hier von Tür zu Tür. Kein Besuch muss zunächst länger als 1 bis 2 Minuten dauern.

 Größere Firmen haben oftmals jemanden im Eingangsbereich sitzen, der Besucher empfängt. Stellen Sie sich dieser Person kurz vor, sagen Sie in wenigen Worten, welches Ihre Dienstleistung ist und fragen Sie nach dem zuständigen Ansprechpartner innerhalb der Firma.

Notieren Sie sich dessen Namen und hinterlassen Sie Ihre Visitenkarte mit der Bitte, diese dem Sachbearbeiter zu geben. Bevor Sie gehen, nehmen Sie sich – wenn möglich – Infomaterial über die Firma mit. Dies hilft Ihnen, sich auf das spätere Telefonat vorzubereiten.

Das war’s. Sie werden zugeben: schwer ist das nicht. Dieser Direktkontakt bringt Sie oftmals leichter zu Ihrem Ziel, als wenn Sie die entsprechende Firma anrufen und nach dem Sachbearbeiter fragen.

 

Im Überblick: Was ist Ihr Ziel beim Erstkontakt?

• Namen des Ansprechpartners für Ihre Dienstleistung

• Ein paar Infoprospekte der Firma

• Namen des Empfangsmitarbeiters – steht oft angeschrieben – weil dieser meist auch eingehende Telefonanrufe annimmt.

Wenn Sie sich verabschieden, sprechen Sie die Person im Empfangsbereich am besten gleich mit den Namen an und kündigen Sie Ihren Anruf an.

„Auf Wiedersehen Frau/Herr Müller, vielen Dank für die Infos. Ich melde mich in den nächsten Tagen telefonisch bei Herrn „Sachbearbeiter“.

 

Ganz wichtig:

Wenn Sie Ihren Anruf ankündigen, sollten Sie das natürlich auch tun, um Ihre Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren.

 

Meine Empfehlung für die weitere Vorgehensweise:

Melden Sie sich etwa 2 bis 3 Tage später bei den besuchten Firmen. Vermutlich ist die Dame oder der Herr am Telefon, die oder den Sie bereits bei Ihrem Besuch angetroffen haben. „Guten Tag Frau/Herr Empfang, ich hoffe es geht Ihnen gut. (Antwort abwarten). Sie erinnern sich bestimmt an mich, denn ich war vor ein paar Tagen bei Ihnen. Mein Name ist Uwe Glomb und ich würde jetzt gerne Herrn Sachbearbeiter sprechen. Ist er im Hause?“

 Dadurch dass Sie dem Gegenüber am Telefon bereits bekannt sind, haben Sie sehr gute Chancen, sofort durchgestellt zu werden. Zumindest in 70 Prozent der Fälle funktionierte dies bei mir auf Anhieb. Wenn Herr Sachbearbeiter natürlich außer Haus ist oder gerade in einer Besprechung müssen Sie es später noch einmal versuchen.

 Haben Sie nun Herrn Sachbearbeiter am Telefon, sollten Sie keinesfalls – wie von mir schon mehrfach empfohlen – ein Verkaufsgespräch führen, sondern nur das Interesse an Ihrer Dienstleistung wecken. Ihr Ziel ist der persönliche Termin.

 Selbst wenn Sie eine Firma anrufen, die bereits eine Internetseite hat, haben Sie Chancen, denn manche Firmen wollen etwas ändern oder ergänzen oder sind auf der Suche nach einer neuen Optik. Wenn die Seite schon länger im Netz ist, wirkt sie vielleicht auch etwas „altbacken“ oder Bilder und Links funktionieren nicht alle. Sie wissen schon, was ich meine.

 

Wichtig ist nach wie vor, dass Sie sich auf jeden Kunden einzeln vorbereiten.

 Auch wenn die besuchte Firma keinen Auftrag erteilt, ist das keine Absage. Der Zeitpunkt war vielleicht nicht der richtige.

Immer können Sie nach einer Weiterempfehlung fragen. Ich habe es öfter erlebt, dass der Ansprechpartner privat Bedarf hatte oder zum Beispiel einen Verein wusste, der dringend eine Internetseite brauchte.

Seien Sie mutig, nicht zu schüchtern und machen Sie sich durch gute Gespräche und Kompetenz einen Namen, dann wird man Sie weiter empfehlen und sich im Bedarfsfall an Sie erinnern!

 

Einen schönen und erfolgreichen Tag,

Uwe Glomb

 

Werbeweg – Callcenter

Wie versprochen möchte ich heute all denen, die – warum auch immer – ungern telefonieren, den Werbeweg „Callcenter“ näher bringen.
Der Werbeweg „Callcenter“ bietet sich natürlich auch für Firmen an, die wenig Zeit haben, und die Kundenakquise outsourcen wollen, wie man so schön auf „neudeutsch“ sagt.

Allerdings ist der Werbeweg „Callcenter“ eindeutig die teurere Variante, wenn es um Telefonmarketing geht. Dies sollte klar sein. Nicht jeder Termin, den das Callcenter präsentiert, führt automatisch zu einem Umsatz. Sie müssen finanziell meist in Vorleistung gehen.

Und so gehen Sie am besten vor, wenn Sie ein Callcenter suchen:

Bevor Sie verschiedene Callcenter anrufen, überlegen Sie sich selbst, was Sie wollen, was Ihnen wichtig ist und machen Sie sich darauf gefasst, dass Sie wegen der Preise oftmals hart verhandeln müssen.

Um Ihnen einen preislichen Anhaltspunkt zu geben: Ich selbst konnte mich mit einem Callcenter auf 80 Euro pro Termin einigen. Mir war wichtig, qualifizierte Termine zu erhalten. Dafür bin ich dann auch bereit, so einen Preis zu bezahlen.

Bedenken Sie bei der Vergabe Ihres Auftrags an ein Callcenter auch, dass bei Ihnen Zeit = Geld ist. Selbst wenn Sie ein Termin etwa 80 Euro kosten würde, stellen Sie die Zeit gegenüber, die Sie dadurch für andere Tätigkeiten nutzen können. Dann sind die 80 Euro pro Termin sogar eher günstig!

Meist wird in einem Callcenter ein bestimmter Mitarbeiter für ein bestimmtes Produkt geschult, und es ist ganz wichtig, dass Sie das bei Ihrem Produkt selbst tun. Der Mitarbeiter muss Ihr Angebot ganz genau kennen, Sie sollten ihm deshalb einen Telefonleitfaden zur Verfügung stellen. Auch muss der Telefonist wissen, welche Firmen er genau anrufen soll. Das geben Sie bitte ganz exakt vor.

Zusammenarbeit mit einem Callcenter
• rufen Sie mehrere Callcenter an, um Vergleiche zu haben
• legen Sie vorher Ihre Strategie fest
• lassen Sie sich nicht den Preis diktieren – verhandeln Sie
• geben Sie exakt an, welche Zielgruppe angesprochen werden soll
• informieren Sie den oder die Mitarbeiter des Callcenters ganz genau über Ihr Angebot oder Ihre Dienstleistung
• stellen Sie einen Gesprächsleitfaden zur Verfügung

Sind Sie sich mit dem Callcenter einig geworden und erhalten Ihre ersten Termine, reagieren Sie sofort, wenn Sie nicht zufrieden sind, wenn zum Beispiel der terminierte Kunde vielleicht nicht Ihrer Zielgruppe entspricht.

Auf Dauer kann die Zusammenarbeit mit einem Callcenter sehr effektiv und gewinnbringend sein und zwar für beide Seiten. Und irgendwann wird der Moment kommen, wo Sie so viele Aufträge haben und so viele Mund-zu-Mund-Weiterempfehlungen, dass Sie das Callcenter nicht mehr benötigen.
Ich bin ganz sicher, dass Sie das schaffen.Sie müssen nur anfangen.

Einen schönen und erfolgreichen Tag,

Ihr Uwe Glomb