Kunden finden ohne hohe Vorkosten
Die Möglichkeiten des Internet bringen es mit sich, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich mit Online Dienstleistungen Geld verdienen und sogar selbständig machen möchten. Gerade zu Beginn dieser Selbständigkeit gilt es Kunden zu finden ohne große Vorkosten.
Ich stelle Ihnen hier zwei von mir erprobte Varianten für kostenfreie Werbewege vor
1. Das Portal „myhammer“:
Myhammer ist eine ideale Plattform, auf der sich Anbieter und Auftraggeber „in der Mitte“ finden können.
Sehr häufig sind hier Anfragen von Firmen oder Selbständigen zu lesen, die eine neue Webseite benötigen oder die alte verändern lassen wollen. Bilder sollen bearbeitet oder Texte geschrieben werden.
Der Auftraggeber setzt einen Preis fest, den er bereit ist für diese Dienstleistung auszugeben. Nun können Sie und natürlich auch konkurrierende Anbieter ein Angebot machen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Ursprungspreise bis zu 30 Prozent unterboten werden, um den ausgeschriebenen Auftrag zu erhalten.
Wichtiger Tipp von mir: Bevor Sie sich an den Geboten beteiligen, müssen Sie unbedingt vorab eine Kalkulation Ihrer Kosten vornehmen, um am Ende nicht draufzuzahlen. Es bringt Ihnen überhaupt nichts, einen Auftrag zu erhalten und am Ende keinen Gewinn daraus zu erzielen.
Zu berücksichtigen ist außerdem, dass myHammer für die Vermittlung zwischen Kunde und Anbieter Gebühren berechnet.
Erhalten Sie den Auftrag, haben Sie einen Kunden gefunden ohne Vorkosten.
2. Jobportal:
Diese Werbemöglichkeit bietet sich all denjenigen unter Ihnen, die Webseiten erstellen können. Bieten Sie Jobsuchenden auf speziellen Jobportalen die Erstellung einer kleinen Webseite an, damit diese sich dem künftigen Arbeitgeber professioneller darstellen können.
Meldet sich einer der Angeschriebenen bei Ihnen, erklären Sie ihm kurz – vielleicht in einer Skypekonferenz – die Vorteile, die ihm eine eigene Webpräsenz in Bezug auf seine Jobsuche bringt.
Nutzen Sie die Situation und erklären Sie dem Interessenten, dass Sie bereit sind, ihm seine eigene Seite günstiger zu erstellen – vielleicht sogar kostenlos – wenn er Ihnen weitere Kunden vermittelt. Kalkulieren Sie auch hier vorher genau, wie weit Sie dem potentiellen Käufer entgegenkommen könnten, ohne Verluste zu machen.
Neben einigen Jobportalen gibt es noch Portale, auf denen Studenten Praktika oder ebenfalls den künftigen Arbeitgeber suchen. Auch diese können Sie Ihr Angebot machen.
Tipp bezüglich der Stundentenportale: Lassen Sie sich keinesfalls von dem Irrglauben abhalten, dass heutzutage alle jungen Leute das Internet und die Erstellung einer Homepage aus dem FF beherrschen. Ich kenne viele, die sich überhaupt nicht für Computer oder Internet interessieren und wenn, dann nur um Informationen zu erhalten.
Je öfter Sie in dieser Richtung aktiv werden, umso schneller werden Sie finanziell flexibler, machen sich einen Namen und können auch Werbewege ins Auge fassen, die kostenintensiver sind.
Viel Erfolg.
Uwe Glomb



