Bekannte und Freunde
Wenn Sie eine Online-Dienstleistung anzubieten haben wie das Erstellen von Homepages finden Sie in Ihrem unmittelbaren Umfeld eine Menge potenzieller Kunden, wetten? Überlegen Sie einmal, wie viele Freunde und Bekannte Ihnen spontan einfallen.
Manch einer meiner Leser wird entsetzt aufstöhnen, wenn er hört, dass ich empfehle Freunde und Bekannte anzusprechen. Dem einen fällt es leicht, dem anderen schwer.
Schwer wird es möglicherweise dann, wenn Sie ständig mit irgendwelchen Geschäftsideen bei Ihren Freunden auftauchen und deshalb dort nicht mehr so willkommen sind.
Da Sie aber mit Ihrer eigenen Dienstleistung ganz andere Wege gehen als bisher, sollten Sie Ihren Mut zusammen nehmen und auch die etwas „angekohlten“ Kontakte ansprechen. Sie müssen ja nicht gerade mit diesen beginnen.
Bei mir funktioniert der Werbeweg „Bekannte“ am allerbesten. Hier mache ich die meisten Abschlüsse. Sie sollten ihn deshalb unbedingt angehen.
Wie gehen Sie für den Werbeweg „Bekannte und Freunde“ am besten vor.
Erstellen Sie als Erstes eine Namensliste.
Lassen Sie sich von der Familie helfen. Denen fallen wieder andere Leute ein als Ihnen. Machen Sie auch nicht den Fehler, vorab zu selektieren, weil Sie zum Beispiel der Meinung sind, Oliver oder Steffi brauchen sicher keine Homepage. Woher wollen Sie wissen, ob nicht gerade Oliver ein neues Hobby begonnen hat, welches er mittels Homepage mit anderen teilen möchte. Auch Steffi hat vielleicht etwas zu sagen und benötigt dringend eine Plattform dafür.
Gehen Sie beim Erstellen Ihrer Liste so vor:
• Wen kenne ich aus der Schule, vom Arbeitsplatz, durch den Verein
• Wo kaufe ich ein?
• Wo lasse ich mein Auto reparieren
• Wo gehe ich essen?
• usw.
Sie wissen schon, was ich meine.
Ich selbst hatte am Ende immerhin 170 Adressen auf meiner Liste stehen.
Ein wenig Fleißarbeit kostet Sie nun das Heraussuchen der Telefonnummern.
Wenn Ihre Liste komplett fertig ist, rufen Sie die Leute der Reihe nach an und versuchen Sie, Interesse für Ihr Produkt zu erwecken. Nicht am Telefon zu verkaufen, sondern ein Termin ist Ihr Ziel. Vor Ort in einem Beratungsgespräch können Sie alles erklären. Sicher haben Sie auch fertige Projekte zum Vorzeigen.
Lassen Sie diesen Werbeweg nicht aus. Sie wissen es doch selbst: das, wovon man begeistert ist, erzählt man automatisch weiter. Und Sie sind doch begeistert von Ihrem Produkt. Es ist die selbstverständlichste Sache der Welt, eigene Freunde und Bekannte darüber zu informieren.
Und noch etwas zur Motivation: jedes „Nein“ bringt Sie dem nächsten „Ja“ näher.
Viel Erfolg und einen schönen Tag,
Uwe Glomb


