Beim letzten Mal habe ich euch ja darüber berichtet, welche Schwierigkeiten sich immer wieder auftun, wenn es darum geht, Inhalte bzw. Videoclips für die Webseiten der Kunden – vom Kunden – zu bekommen.
Ich habe anschließend einen Termin gemacht, bin zum Kunden gefahren und … letztendlich war es einfach fantastisch … der Videodreh beim Kunden hat wunderbar geklappt … und ja … was soll ich euch sagen …?
Das andere ich: Hallo!!
Uwe: Hallo??
Das andere ich: Hallo!! Da bin ich wieder!! Dein anderes ich!! Wie war´s beim Kunden????
Uwe: Tja … wie war es beim Kunden?? Im Grunde genommen, war es sehr gut! Der Kunde war am Anfang sehr verhalten … er wollte sich schon ein wenig „aus der Nummer“ rausmogeln. Hat erstmal alles von sich geschoben. Ich habe ihm dann das mobile Studio gezeigt, habe ihm einfach die Bauteile gezeigt und fing mit dem Aufbau an. Die Mona war als Kamerafrau auch dabei, so dass der Kunde aus diesem Dialog gar nicht heraus kam.
Das andere ich: Und wie hat es so geklappt mit dem mobilen Studio? Mit dem Aufbau und so weiter? Hat alles funktioniert?
Uwe: Ja
… im Grunde genommen schon! Wie es beim Außendreh halt so ist … man muss viel improvisieren. Letztendlich haben wir aber alles hin bekommen. Der Dreh fand in einer frisch renovierten Wohnung statt. Das brachte eine „fantastische“ Tonsituation mit sich … es hallte unglaublich!! Wir haben dann kurzerhand einen alten Teppichboden „verlegt“, haben an allen sich bietenden Möglichkeiten Decken aufgehängt, und somit den Hall ein wenig eingedämmt.
Der Kunde hat dadurch gesehen, das Videodreh ein Handwerk ist. Man muss einfach auch mal improvisieren und ich glaube, das hat ihm auch ganz gut gefallen.
Das andere ich: Ja
… das hört sich auch so an! … Wie hat denn der Kunde reagiert auf dein mobiles Studio?
Uwe: Man kann wirklich sagen, dass beim Kunden ein Schalter umgekippt ist. Er hat gedacht, er muss Jahre um Jahre arbeiten, um ein finanzielles Polster zu schaffen, damit er das, was er über sein Business ins Internet stellen will, was er mit den Videos promoten möchte, überhaupt realisieren kann.
Beim Aufbau des mobilen Studios – woran er aktiv dran beteiligt war – ist ihm klar geworden, dass es KEIN riesiges Budget braucht, um zu starten. Wohlgemerkt: zu starten!! Die Ansprüche, die man an sich stellt, steigen mit der Zeit. Man wird immer effektiver.
Aber hier wurde beim Kunden ein Samen gesetzt, der jetzt keimen und aufgehen kann.
Das andere ich: Und was musstest du tun, bzw. musstest du den Kunden überhaupt motivieren, richtig mit zu arbeiten?
Uwe: Als das Studio aufgebaut war, war dem Kunden klar: er kommt nun definitiv nicht mehr aus der Nummer raus! Er war so sehr bemüht, mit zu arbeiten. Wenn wir andere Einstellungen machten, andere Hintergründe anbrachten, versuchte er „raus zu kommen“. Letztendlich war es aber so, dass ich sagen kann: es hat ihm Spaß gemacht!
Wichtig ist einfach zu erkennen: was ist der Kunde für ein Mensch, was für ein Typ ist er vor der Kamera. Wir haben hier festgestellt, dass mit „Action“ und „Los“ … bei ihm gar nichts ging. So haben wir mit „Action“ die Kamera angemacht, und er hat dann einfach angefangen. Und wenn es ihm nicht gefiel, was er gesagt hatte, hat er einfach gestoppt, einen Moment gewartet (so wie wir es ihm gesagt hatten) und hat einfach neu angefangen. So hat er 3,4, 5 Versuche gemacht und beim fünften Mal war es dann wirklich super „Rund“ und alle waren begeistert vom Resultat.
Natürlich war er so neugierig, dass wir ihm jeden einzelnen Clip sofort am Laptop zeigen mussten, er wollte sofort das Endergebnis sehen!
Das andere ich: Und nach dem Dreh? Was hat der Kunde gesagt? Wie war seine Reaktion auf das Ergebnis?
Uwe: Das Ergebnis? Die Reaktion? … Also wir sind erstmal Essen gegangen. Haben das Studio abgebaut und sind dann zu Tisch gegangen. In entspannter Atmosphäre haben wir dann noch mal alles Revue passieren lassen. Die einzelnen Details wurden noch mal besprochen. Der Kunde war ganz interessiert an dem Equipement!! „Was ist das für eine Beleuchtung? Was sind das für Hintergründe? Wo bekomme ich das? Was ist das für ein Budget? Was für ein Mikrofon war das? …“ unzählige Fragen galt es zu beantworten. Und letztendlich war es so, dass ich noch nicht ganz zu Hause war (Autofahrt knappe 1,5 Stunden), da rief mich der Kunde schon direkt an und wollte den Namen der Softboxen. Als ich zuhause ankam, war dann auch schon eine Email von ihm im Postfach, wo detailliert stand, was er auf Grund meiner Informationen alles recherchiert hatte.
Gestern Abend kam dann die Email von ihm, dass er schon alles bestellt habe. Nächste Woche geht es bei ihm dann direkt mit dem eigenen Dreh los.
Der Kunde war so zu sagen„infiziert“ vom Videodreh! Von der einfachen, schnellen und unkomplizierten Umsetzung. Denn das ist es, wie man Videos drehen kann! Es macht einfach viel, viel Spaß. Das ist es!!
Das andere ich: Das hört sich hört sich großartig an! Und nach so viel Spaß und Begeisterung … genau das, was ich dir gesagt habe!! Da wären wir mal wieder: Man muss es einfach nur TUN!
Uwe: Genau! Und das ist es wirklich!! Man muss es einfach nur TUN, man muss ins TUN kommen, es ausprobieren, ohne Angst und Bedenken. Dass man früher gezögert, Bedenken hatte, kann ich mir vorstellen. Man hat ja teures Filmmaterial verbraten. Aber heute ist es doch ganz simpel! Was passiert denn?
Man investiert die Zeit und wenn es nichts geworden ist, … dann lösche ich eben den File digital auf der Chipkarte und stell mich einfach noch mal hin, drehe noch mal!
In diesem Sinne!! Probiert es aus! Raus aus der Komfortzone!! Fangt einfach an mit dem Videodrehen!! Es macht super Spaß und bring euer Business wirklich nach vorne!!
In dem Sinne, bis zum nächsten Video
Euer Uwe
P.S. Hier Audiodatei hören:
Das andere ICH will es genau wissen


